
Geschichte:
Systematische Zuchtbestrebungen im Gebiet des ehemaligen Herzogtums
Oldenburg lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. In den
sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann der Umzüchtungsprozeß vom
Schweren Warmblüter zum heutigen Reitpferd. Mit dem Einsatz des
Vollbluthengstes Adonis xx wurde 1959 die bahnbrechende Entwicklung der
Oldenburger Sportpferdezucht eingeleitet. Mit dem gezielten Einsatz weiterer
Vollblüter, Selle Francais, französischen Anglo-Arabern, Hannoveranern,
Trakehnern und in jüngster Zeit auch Holsteinern gelang der Sprung zu einem
Reitpferd, das heute im Pferdesport weltweite Bedeutung erlangt hat.
Zucht:
1999 lag der Zuchtbestand bei 9.386 eingetragenen Stuten und 236
Beschälern. Auktionsort und Sitz der Absatzzentrale ist Vechta; die Körung
findet in Oldenburg und die Elitenstutenschau in Rastede statt.
Merkmale:
Der heutige Oldenburger entspricht überwiegend der Zuchtzielbeschreibung
des „Deutschen Reitpferdes“, das stark vom Hannoveraner beeinflußt ist.
Durch das leistungsorientierte Zuchtprogramm sind Oldenburger in allen
Disziplinen des Spitzenreitsportes zu finden.
Mehr Informationen bei:
Verband der
Züchter des Oldenburger Pferdes e. V.

