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Sudweyhe (ilk)
Herausragende Gewinnerin der Weyher
Dressur-Trophy in diesem Jahr wie auch schon in den Vorjahren war
Ingrid Wilkens auf „Savaldo“.
Schon in der M-Dressur am Sonntagmorgen belegte sie mit „Sherglana“
und „Savaldo“ die Plätze
eins und zwei und verdeutlichte ihren Mitstreitern ihre Favoritenrolle
für die Trophy-Wertung, um die es dann am Nachmittag in einer weiteren
M-Dressur/ Kat. A ging.
„Naja, die Konkurrenz war nicht sehr
groß“, meinte die blonde Reiterin dann nach ihrem erneuten
Doppelerfolg, wobei sie diesmal mit „Savaldo“ vorne stand. Zunehmende
Applausstärke am Dressurviereck des sonst eher zurückhaltenden
Publikums für die herausragenden Vorstellungen bewiesen klare
Übereinstimmung mit der Jury. „Ich hab’ sie“ kam es erleichtert von
Ingrid Wilkens, als es endlich geschafft war, ihr die Siegerschleife
in die Hand zu drücken. Richter Uwe Tiekenhenrich hatte mehrmals
vergeblich versucht, dem sensiblen „Savaldo“
die Schleife anzustecken.
Die Jagd nach der Weyher Spring-Trophy
entschied Michaela Wittenberg (RV Etelsen) im Sattel von „Riks“ für
sich, die sie sich in dem mit acht Teilnehmern besetzten Feld des
Stechens der Springprüfung Klasse M mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung
vor Kai Gerloff (Waldreitschule Dötlingen) und Christiane
Meyer-Nordhorn (RFV St. Georg Kreuzkrug) sicherte. Ein weiterer
schöner Erfolg ging auf das Konto con Michaela Wittenberg mit der
Qualifikation um den Volkswagen Cup, der zur Förderung der
Amateurreiterei erstmalig bundesweit ausgeschrieben wurde. Platz zwei
hinter Maren Rode (RFV Bötenberg-Wietzen) im Stilspringen Klasse L mit
Stechen bescherten ihr und Maren Rode natürlich auch die die
Startberechtigung für den Regionalentscheid. Ein Schritt weiter in
Richtung Finale, welches im März 2004 beim internationalen Turnier in
Braunschweig ausgetragen wird. |
In zwei Abteilungen, unterteilt nach
Ranglistenpunkten, wurde um den Großen Preis der Gemeinde Weyhe
geritten. Horst Schlüsselburg und „Alzaro W“ gratulierte Bürgermeister
Reinhard Osterloh in der ersten Abteilung.
„Diesmal hatte ich mehr Glück als im
letzten Jahr. Da wurde ich nur Zweiter“, freute sich der für den RFV
Steller See startende Reiter. In der zweiten Abteilung ging der Sieg
an die Amazone Deborah Jackson und „Landina“. Wie ein Gentleman
überließ der Sudweyher Sören Schröder auf Platz zwei der Dame den
Vortritt. „Das ist meine dritte M-Platzierung mit diesem Pferd und
erst unser viertes gemeinsames Turnier“, erzählte Sören Schröder, der
die Stute „Rosana-JA“ seit April in Beritt hat. Nach dem Verlust
seines Pferdes „Ramona“ Anfang des Jahres wurde ihm die neunjährige
Rebel-Tochter, die bisher nur wenig Wettkampferfahrung sammelte, zur
Verfügung gestellt. „Da ich Leistungsklasse 3 habe, kann ich kaum ein
A-Springen nennen. Ich bin dann bei L angefangen und beim nächsten
Turnier hab’ ich das M auch gleich mitgenommen“, so Sören weiter, der
unter Mithilfe seines Trainers Heiko Theilmann auf Erfolgskurz
gebracht wurde.
Sieben Siege auf einen Streich- das
schaffte Joachim Winter vom RFV Westercelle/ Altencelle. Der
Mitarbeiter des Landgestüts Celle ließ mit den Hannoveraner Hengsten,
die er in den Springpferdeprüfungen vorstellte, die Konkurrenz
reihenweise hinter sich.
„Als er seine
Ehrenpreise bei uns abholte, hab’ ich ihn gefragt, ob ich ihm nicht
’ne Schiebkarre besorgen soll“, scherzte Pressewartin Hilke
Schwerdtfeger. „Sowas hat es hier noch nicht gegeben.“ |