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Geschichte: 

Die Begeisterung des englischen Adels und seiner Könige für Pferderennen war für die Entstehung des „Englischen Vollblut“ (engl. „thoroughbred“) Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts entscheidend. Die drei zu dieser Zeit aus dem Orient importierten Hengste „Byerly Turk“, „Darley Arabian“ und „Godolphin Barb“ waren die Stammväter der heute schnellsten Pferde der Welt. Sie wurden mit einheimischen Rennpferden (vermutlich den mittlerweile ausgestorbenen englischen Galloways und irischen Hobbies) gekreuzt, und zum ersten Mal entstand eine Rasse, deren Zucht nur ein Selektionskriterium hatte: Schnelligkeit. Von Großbritannien aus verbreitete sich die Vollblutzucht über die ganze Welt.

Zucht:

In den meisten Ländern wird die Vollblutzucht privat organisiert. Eine Ausnahme bildet Frankreich mit seiner staatlichen Gestütsverwaltung. Das erste englische Gestütbuch „General Stud Book“ kam 1791 heraus und wird bis heute in privater Hand weitergeführt.

Merkmale:

Sensible, lebhafte, zunächst ausschließlich für den Rennsport gezüchtete Pferde, die heute auch vielfach Einsatz im Turniersport und in der Freizeitreiterei finden. Eine entscheidende Rolle spielt der englische Vollblüter bei der Veredelung aller deutschen Warmblutzuchten.

 

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